Werkstattstütü

“Was das jetzt wieder ist: Kleid aus Original-Fließenlegerhosen und Schlachterhemd. Geeignet als Abendkleid und als Werkstattkittel. Ah, ha. Wie meinen? Die Postmoderne, Verschiebung, Umdeutung, Auflösung der Dichotomie? Nee ne, is schon klar. Des sieht man ja.” (Fotos: Sandra Spindler)

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kkaos

kkaos….kaosk…..aoskk….oskka….skkao…..achso. sakko. Aber um dreiviertel gedreht und reichlich verhäkelt.

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Lieber nAkt als nur bekleidet

Wie kommt der Mensch eigentlich zur Kunst? Durch einen Ausstellungsführer, durch Sozialisation, durch Sublimation, durch Versehen…? Diesen teueren, bildungsbürgerlichen, hochkomplexen oder zufälligen Verfahren näht das Stoffmassaker entgegen. Mittendrin, anstatt immer nur davor lautet das Motto, unter dem Kunstwerke zu Kleidung vernäht werden. Im Gewand anstatt an der Wand wird die Kunst lebendig und verspricht nicht nur kognitive Überraschungsmomente, sondern ein tatsächliches Erleben von Kunst im Alltag. Falls ihr dieses Kleid irgendwie in Euren Alltag integriert bekommt. (Fotografin: Sandra Spindler)

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Hose gone wrong

Hat lange gedauert bis Frauen Hosen tragen durften. Und jetzt das. Mit der Brust im Schritt. Hach, na wo bin ich denn hier? Hab ich mich da denn jetzt Wenn einem die Hose bis zum Hals steht - ist dann da nicht irgendwas schief gelaufen?verlaufen? Aber ich kann ja gar nicht mehr laufen. Die Beene sind ja weg! Der Schritt hängt knapp unterm Dekolleté! Alles durcheinander. Etuikleid aus Hose. Macht vor nichts halt, diese Subkultur. Schrecklich.

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Bloody Hell

Splatterkostüm: Bloody HellStoffmassaker präsentiert das erste Splatter-Kostüm der Modegeschichte. Tiefe, schlecht vernähte Narben hat die Mode auf dem Rücken seiner Trägerin hinterlassen. Auch die Knopfreihe aus Stacheldraht wird seine Spuren in ihren Splatterkostüm: Bloody HellFingerkuppen hinterlassen. Aus ihnen wird langsam Blut tropfen und sich dort mit dem des ausblutenden Kaninchens vermischen, das sein Leben für einen schnöden Kragenbesatz lassen musste.

Splatterkostüm: Bloody Hell

Oberteil und Rock sind zwischen Mai und Juli im Deutschen Hygiene-Museum Dresden zu sehen. Guckt Euch das Massaker doch aus der Nähe an. Und falls ihr eine modische Grenzerfahrung in Eurem Kleiderschrank wollt: Preis ist Aushandlungssache.

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Punkt.

punkt-3Dieser Pullover sieht vor lauter Punkten die Form nicht mehr. Hatte aber auch noch nie einepunkt-2. Es fand sich trotzdem eine Käuferin, an deren Körper er jetzt punktvoll und formlos runterhängen darf.punkt

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HosenKleid

Hosen-Kleid   Hosen-Kleid

Da steht einem doch die Hose bis zum Hals! Gottseidank, möchte man sagen.

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Rockett

Rockett RockettDas Rockett als hybrides Wesen zwischen Rock und Jackett. Ist einfach eine Etage tiefer von den Schultern auf die Hüften gewandert. Und vom Träger zur Trägerin. Rockett

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Mod(i)efikation auf Wunsch

Wer kennt es nicht? Langweile bereits beim Öffnen der Kleiderschrankstür. Gähnen beim Versuch, dort was Schickes zu finden. Einschlafen beim Anziehen, REM-Phase beim Blick in den Spiegel.

Starker Eindruck von oben linksdurch gezieltes Schrittzuknöpfen: vom Kleid zu OverallOverall von vornOverall von hinten - der WindellookFrontal überzeugend.

 

 

Das muss nicht sein! Am Beispiel dieser jungen Dame kann mann und frau sehen, was nach einer Stoffmassaker-Mod(i)efikation alles an Farben- und Formenpotentialen in so ner ehemaligen modischen Beruhigungstablette enthalten sein kann. Kleid mit Wasserfallrüschen

die Tasche ist auch neu dabei Rückentzückend hier wurde nicht an Stoff gespart: das Wasserfallmassiv

Also kommt ins Louisen Kombi Naht und laßt Eurer Klamotte ne Stoffmassakertherapie verpassen. Es macht angeblich glücklich (s.Foto No.5).

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Hochzeitkleid aus Malerplane

Edele Materialien für den – oh! ah! -  schönsten Auftritt im Leben? Auf jeden Fall! 100 % Plastik, hochentzündlich, null atmungsaktiv und leicht fleckig: das Hochzeitskleid aus der Baumarkt-Malerplane. Aber dafür mit Filmrolle als Applikation- und Funktionsobjekt. So brennt sich der schönste Tag des Daseins direkt auf der mit Zelluloid behangenen Brust ein. Die Filmrolle ist immer dicht dran Figurbetont und anschmiegsam: Malerplane für den großen Tag hierzu und hierin fällt 'Ja!' sagen leicht: das Hochzeitskleid aus Plastik (verkauft)

 

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